Herzlich willkommen

auf den Internetseiten der Evangelisch-Theologischen Fakultät im Fachbereich 01 Katholische Theologie und Evangelische Theologie. Seit fast eintausend Jahren hat die akademische Theologie einen institutionellen Ort in Mainz. Dazu gehört die theologische Fakultät der kurfürstlichen Universität, die im Jahre 1477 gegründet wurde und zwischenzeitlich eine der größten theologischen Fakultäten in Europa war. Möglichkeiten zum Theologiestudium blieben auch in der Zeit zwischen der Auflösung der alten und der Wiedergründung der neuen Mainzer Universität erhalten, weshalb die Theologie ein wichtiges historisches Bindeglied zwischen alter und neuer Universität darstellt. Zu diesen theologischen Traditionen gehört aber auch die Mainzer Talmudschule, die Teil des reichen intellektuellen Lebens der sogenannten SCHUM-Städte Mainz, Worms und Speyer im Mittelalter war. Seit 1946 besteht die Evangelisch-Theologische Fakultät in ihrer gegenwärtigen Rechtsform als einzige rheinland-pfälzische Ausbildungsstätte für das Pfarramtsstudium und für die Ausbildung für das gymnasiale Lehramt in Abstimmung und Kooperation mit den drei evangelischen Landeskirchen im Land Rheinland-Pfalz.

Aktuell sind sämtliche theologischen Disziplinen an unserer Fakultät vertreten und diesen Anforderungen und Traditionen verpflichtet, darunter auch eine Professur für Judaistik. Neben den hauptamtlichen Dozentinnen und Dozenten engagieren sich gegenwärtig rund 30 Lehrbeauftragte für die Fakultät – häufig ehrenamtlich – und sorgen für ein reichhaltiges Lehrprogramm in deutscher und englischer Sprache, das auch international keinen Vergleich scheuen muss. Besuchen Sie unsere Webseite regelmäßig oder verfolgen Sie die Fakultätsaktivitäten auf facebook – wir freuen uns auf Sie! 

Der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät

AKTUELLES
29.09.2016 - 02.10.2016
Panelserie zur Kirchenzucht in der Frühen Neuzeit
Prof. Dr. Wolfgang Breul hat gemeinsam mit Kollegen aus Berlin (Alexander Schunka), Chapel Hill (Terence McIntosh) und Arcata (Benjamin Marschke) für die diesjährige Konferenz der German Studies Association vom 29. Sept. bis 2. Okt. in San Diego (USA) eine Panelserie zur Kirchenzucht in der Frühen Neuzeit organisiert: „Discipline, Control, and Coercion in Early Modern Germany”. Es geht darum, dieses Thema, das in den großen Theoriekonzepten der „Sozialdisziplinierung“ und der „Konfessionalisierung“ eine zentrale Rolle spielte, im Lichte neuerer Forschungen zu untersuchen. Wolfgang Breul wird einen Vortrag halten zur Rolle der Kirchenzucht im Halleschen Pietismus unter dem Thema „Church Discipline and Pastoral Care. Pietism in Waldeck and Beyond”.
22.10.2016
Infotag zum Schnupperstudium
 Das diesjährige Schnupperstudium Evangelische Theologie an der Universität Mainz beginnt am Samstag, dem 22. Oktober 2016, von 10-14h mit einer Info-Veranstaltung in der Fakultät. Hieran können alle interessierte Schülerinnen und Schüler teilnehmen, auch wenn sie nicht in der Woche vom 24.-28. Oktober 2016 am normalen Uni-Leben mit Vorlesungen und Seminaren schnuppern wollen. Anmeldungen nimmt Prof. Friedrich Horn entgegen
07.11.2016 - 06.02.2017
Ringvorlesung
Die Fakultätsvorlesung im Wintersemester betrachtet das Thema „Kunst im Christentum“ aus den unterschiedlichen Blickwinkeln aller theologischer Disziplinen. Zu den einzelnen Vorlesungen mit anschließender Diskussion sind alle Interessierten herzlich jeweils montags um 18 Uhr c.t. in den Hörsaal 13 eingeladen:
  • 7.11.16, Ulrich Volp/Volker Küster „Einführung: Kunst in der Geschichte des Christentums.“ Wolfgang Zwickel, „Die Bildwelt des salomonischen Tempels“
  • 14.11.16, Sebastian Grätz/Ulrich Volp, „Das alttestamentliche Bilderverbot“/„Ex 20,4 in der Kirchengeschichte“
  • 21.11.16, Benedikt Hensel „Bild und Kunst im Alten Israel? Israel zwischen Bilderverbot und religiöser Vielfalt“
  • 28.11.16,  Eckart Schmidt „Der künstliche Jesus. Was heißt ,Wissenschaft‘ zu Jesus von Nazareth?“
  • 5.12.16, Friedrich Wilhelm Horn „Christus als Bild des unsichtbaren Gottes.“
  • 12.12.16, Ulrich Volp „Der Bilderstreit – grundsätzliche Bemerkungen vor dem Hintergrund der Ritter-Thümmel-Kontroverse“
  • 19.12.16, Michael Roth, „Wort – Bild – ästhetische Frömmigkeit“
  • 9.1.17, Irene Dingel „Die Reformation im Bild. Propaganda – Frömmigkeit – Repräsentation“
  • 16.1.17, Elke Morlok, „Eine etwas andere Farbenlehre – Kabbalistische Theosopie in der jüdischen Aufklärung“
  • 23.1.17, Volker Küster, „Christliche Kunst in Indonesien“
  • 30.1.17, Stephan Weyer-Menkhoff, „Die Poesie des Glaubens“
  • 6.2.2017,  Kristian Fechtner „Ausblick: Religion und Popkultur“
16.09.2016
Personalia
Prof. Dr. Volker Küster ist in die Kammer für Migration und Integration der 12. Synode der EKD berufen worden, die ihre konstituierende Sitzung anlässlich des EKD-Kammertages hat.
16.09.2016
Publikation
Isaac Kalimi (ed.), Bridging between Sister Religions: Studies of Jewish and Christian Scriptures Offered in Honor Prof. John T. Townsend (The Brill Reference Library of Judaism 51; Leiden and Boston: E. J. Brill, 2016), xviii + 340 pages.

This volume is a collection of fresh essays in honor of Professor John T. Townsend. It focuses on the interpretation of the common Jewish and Christian Scripture (the Hebrew Bible/Old Testament) and its two off-shoots (Rabbinic Judaism and the New Testament), as well as on Jewish–Christian relations.  The contributors, who are prominent scholars in their fields, include: James L. Crenshaw, Göran Eidevall, Anne E. Gardner, Lawrence M. Wills, Cecilia Wassen, Robert L. Brawley, Joseph B. Tyson, Eldon J. Epp, Yaakov Elman, Rivka Ulmer, Andreas Lehnardt, Reuven Kimelman, Bruce Chilton, and Michael W. Duggan.

20.07.2016
Dr. Karl-Heinz Dejung verstorben.
Unser langjähriger Lehrbeauftragter Karl-Heinz Dejung ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Die Fakultät verliert mit ihm einen versierten und kompetenten Mitarbeiter.

Mit Karl-Heinz Dejung ist einer der letzten Lotsen aus der großen Zeit der klassischen Ökumenischen Bewegung von Bord gegangen. Seine Heidelberger Dissertation „Die ökumenische Bewegung im Entwicklungskonflikt 1910-1968“ (1972/73) ist schnell zu einem Standardwerk der akademischen Disziplin Ökumenik geworden. Aber Dejungs Weg führte ihn von der Forschung in verschiedene kirchliche Arbeitsfelder rund um Mission und Ökumene. Der Gossner Mission in Mainz (seit 1978) etwa verordnete er dabei – inspiriert vom Geist der Urban Industrial Mission – Industriepraktika. Das Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt verdankt ihm zukunftsträchtige Impulse (seit 1995). Der Eintritt in den „Unruhestand“ markiert gleichzeitig die Rückkehr an die Universität. Für zehn Jahre (2004-2014) nahm er einen Lehrauftrag an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg Universität wahr. Sein Interesse galt dabei zunehmend interreligiösen Fragestellungen. Im Wintersemester 2013/14 ließ er sich zu einer Vorlesung herausfordern, die seine Erfahrungen mit der Ökumenischen Bewegung aus interkultureller Perspektive Revue passieren liessen. 2015 erschien aus Anlass seines 75. Geburtstages eine Auswahl seiner Predigten und Aufsätze unter dem Titel „Ökumene Leben“. Sie sind das Vermächtnis eines engagierten Streiters für die ökumenische Utopie in Kirche, Theologie und Zivilgesellschaft.

Ausführlicher Nachruf
21.07.2016
Newsletter
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde unserer Fakultät.
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Mit vielen Grüßen
Sebastian Grätz
26.08.2016
Schnupperstudium
Mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler eingehend über Studieninhalte und Studienanforderungen zu informieren und ihnen einen Einblick in den Ablauf eines Studiums zu ermöglichen, gibt es am Fachbereich 01 (Evangelisch-Theologische Fakultät) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ein neues Angebot. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 sowie Abiturientinnen und Abiturienten haben die Möglichkeit, sich um ein Schnupperstudium zu bewerben. Damit erhalten sie die Gelegenheit, eine Studentin oder einen Studenten für etwa eine Woche auf dem Campus zu begleiten. Gemeinsam besuchen sie Lehrveranstaltungen, außerdem steht ihnen ihre Patin oder ihr Pate für alle Fragen rund um das Studium und das studentische Leben zur Verfügung. Bei weitergehenden Fragen können die Teilnehmer eine Studienberatung aufsuchen.
Die Lehrveranstaltungen finden während der Vorlesungszeit wöchentlich statt. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht notwendig.
Die Veranstaltungen des Schnupperstudiums stehen Ihnen ohne Anmeldung offen. Sollten Sie nicht persönlich kommen können, finden Sie viele Inhalte auch im Internet.
Melden Sie sich bei Interesse an bei: . Gemeinsam mit ihrer Patin/ihrem Paten erstellen wir zu Beginn des ersten Tags einen Wochenplan für das Schnupperstudium, der Ihre Interessen berücksichtigt.
Weitere Informationen

Information für Pfarramtsstudierende
Studierende mit dem Studienziel Pfarramt/Kirchliches Examen, werden gebeten, sich frühzeitig bei Ihren Landeskirchen zu informieren, ob eine Immatrikulation in den alten Pfarramtsstudiengang oder in den neuen modularisierten Mag.Theol.-Studiengang in ihrem Fall, abhängig vom angestrebtem Examenstermin, sinnvoll ist. Ein späterer Wechsel ist zwar problemlos möglich, erhöht aber das Arbeitsaufkommen unseres Studienbüros erheblich. Erstsemesterimmatrikulationen aus der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche der Pfalz sollten ab sofort ausschließlich im modularisierten Studiengang erfolgen.    

Wichtiger Hinweis für Studierende im Magister Nebenfach (alte Studienordnung):
Studierende, die ihr Studium in einem Magisterstudiengang an der Johannes Gutenberg–Universität Mainz vor dem Sommersemester 2009 aufgenommen haben, können sich bis einschließlich Sommersemester 2015 prüfen lassen. Auch eine Wiederholungsprüfung ist zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr möglich, weshalb wir Ihnen raten, die letzte Prüfung im Laufe des Jahres 2014 zu absolvieren, damit Sie Ihr Studium auch im Falle einer nicht erfolgreichen Prüfung noch abschließen können. Dies betrifft nicht Studierende in den Studiengängen Bachelor Beifach, Diplom/Magister Theologiae, B.Ed./M.Ed. usw. 
Weitere Informationen

Der Dekan.


Hinweise für Studierende mit Studienziel M.Ed. (Master of Education für das Lehramt an Gymnasien)
Die Module „Ev. Religionslehre“ für den Masterstudiengang M.Ed. haben im Wintersemester 2011/12 begonnen. Für das Masterstudium können sich Kandidatinnen und Kandidaten bewerben, die über einen in Mainz oder an einer anderen Hochschule erworbenen "B.Ed. Ev. Religionslehre" verfügen und die die für das Theologiestudium erforderlichen Sprachkenntnisse nachweisen können (Nachweis durch das staatliche Latinum und Graecum oder durch einen in Mainz erworbenen B.Ed., der diese Sprachkenntnisse einschließt).
Über Studienmöglichkeiten an der Ev.-Theol. Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz informiert gerne unser Studienberater Herr Müller. 
Weitere Informationen (Modulhandbuch, Landesverordnung usw.)

Meldefristen und Prüfungstermine
Die aktuellen Meldefristen und Prüfungstermine finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Studiengänge
Kontakt Fakultätsdekanat
Martina Beer
Zi. 00-418
Tel. 06131 39-22217 und 39-24184
Fax 06131 39-22603
Servicezeiten:
Semester: Mo. – Do. 10.30 – 14.15 Uhr
Vorlesungsfreie Zeit: Mo. – Do. 11.15 – 14.00 Uhr

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