Praktische Theologie


Sekretariat

Carolin Berg
Raum: 00-545
E-Mail: sekretariatfechtner@uni-mainz.de
Tel: 06131-39-26186
Sprechstunden:
Mo 11:00 - 13:00,
Di 13:30 - 15:00,
Do 9:00 - 11:30,

Universitätsprofessorinnen/-professoren

Stephan Weyer-Menkhoff, Univ.-Prof. Dr. theol.
Raum: 00-544
E-Mail: weyermen@uni-mainz.de
Tel: +49 6131 39-25448
Sprechstunden:
Fr 10:30 - 11:30, Vorlesungszeit
Fr 9:30 - 10:30, vorlesungsfreie Zeit

Kristian Fechtner, Univ.-Prof. Dr. theol.
Raum: 00-547
E-Mail: fechtner@uni-mainz.de
Tel: +49 6131 39-20733
Sprechstunden:
Mi 12:30 - 14:00,

Privatdozentinnen/-dozent

Thomas Nisslmüller, PD Dr.
E-Mail: t.nism@web.de

Wiss. Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

Jürgen Lehwalder
Raum: 02-538
E-Mail: ljuergen@uni-mainz.de
Tel: 06131-39-28603

Dominic Frenschkowski
Raum: 02-513
E-Mail: dfrensch@uni-mainz.de
Tel: 06131-39-22469

Sonja Beckmayer, Dr. theol.
Raum: 02-512
E-Mail: beckmaye@uni-mainz.de
Tel: 06131-39-22286

Nichtbed. Lehrkräfte und Lehrbeauftragte

Volker Ellenberger, Kantor
E-Mail: ellenberger.Johannis@t-online.de
Tel: +49 6131 54646

Heidrun Dörken, Pfarrerin
Tel: 069-92107210

Bernd Schmidt, StD Pfarrer
E-Mail: Bernd.Schmidt7@gmx.de
Tel: +49 6131 -8862626

Nichtbed. Lehrkräfte und Lehrbeauftragte: Dr. jur. Jacobs, Uwe, Tel. 0721/9175-617, 07271/126998, Dr. theol. Keller-Wentorf, Christel, Tel. 069/525141, PD Dr. Roosen, Rudolf, Tel. 0221/691858, PD Dr. Roth, Elisabeth, Tel. 0611/302351

apl. Professorinnen/Professoren

Hans-Joachim Bechtoldt, OStD, Pfarrer a. D., apl. Prof. Dr. theol. habil.
E-Mail: pddr.bechtoldt@bbswi-kh.de
Tel: 06708-3225

Honorarprofessorinnen/-professoren

Christa Reich, Kantorin, Prof. Dr. theol. h. c.
E-Mail: christareich@gmx.de
Tel: +49 6101-84346

Uwe Kai Jacobs, Prof. Dr. jur. , KORD
E-Mail: dahlienlandau@gmx.de
Tel: 06341-945304

InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnis Das Fach Praktische Theologie ist die jüngste Disziplin im Kanon der wissenschaftlichen Theologie. Auf dem Hintergrund dessen, dass Theologie insgesamt als scientia practica (auf einen Vollzug ausgerichtete Wissenschaft) verstanden werden kann, bildet sie sich im 19. Jahrhundert als spezifisch neuzeitliches Element der theologischen Wissenschaft heraus und entfaltet sich im engeren Sinne als Praxistheorie kirchlichen Handelns und im weiteren Sinne als Praxistheorie gelebten Christentums in der Gegenwart. Sie ist deshalb auch nicht „angewandte Theologie“, sondern sie nimmt in Gestalt einer Handlungs- und Wahrnehmungswissenschaft in eigenständiger Weise an der gemeinsamen Aufgabe der Theologie teil, christliches Leben und christliche Lehre kritisch zu reflektieren und zu verantworten. Sie hat diese Aufgabe wahrzunehmen angesichts der gegenwärtigen kirchlichen und kulturellen Veränderungsprozesse in unserer Gesellschaft. Im Verbund mit den anderen theologischen Fächern ist Praktische Theologie darauf angelegt, die Gestaltung christlicher Religion in der Lebenswelt der Spätmoderne zu erkunden, um die zeitgenössische Bedeutung des Christentums zu erschließen und religiöse Kompetenz insbesondere im Blick auf kirchliches und schulisches Handeln auszubilden.
Grundständig hat sich die Praktische Theologie in Teildisziplinen ausgefächert, die sich auch in den Schwerpunktsetzungen der beiden Lehrstühle widerspiegeln: Liturgik/Homiletik einerseits und Religionspädagogik andererseits. »Gottesdienst« und »Bildung« fungieren hier als Leitperspektiven, in denen sich verschiedene praktisch-theologische Themenfelder fokussieren und an die sich weitere selbständige Praxisfelder anschließen: bspw. Seelsorge, Kasualien, Diakonie, Gemeinde- und Kirchentheorie, Pastoraltheologie u.a.
In methodischer Hinsicht folgt die Praktische Theologie den Maßgaben hermeneutischer, empirischer und ästhetischer Wissenschaftspraxis. In dieser Hinsicht ist praktisch-theologische Arbeit auf das interdisziplinäre Gespräch mit Nachbarwissenschaften angewiesen, die gelebte Religion unter anderen Vorzeichen thematisieren (Religionswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Musikwissenschaft etc.). Im Kontext wissenschaftlicher Theologie geht es hierbei darum, im Medium wissenschaftlich reflektierter Erfahrung theologische Identität und religiöse Kompetenz zu entwickeln.