Kirchen- und Dogmengeschichte. Territorialkirchengeschichte

Kirchengeschichte I

Adresse: Taubertsberg III (9184) Wallstraße 7-7a 55128 Mainz,DE
Professor
Breul, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang

Professor für Kirchengeschichte der Neuzeit

Adresse:
Wallstraße 7-7a,55128 Mainz
Gebäude:
Taubertsberg III (9184)
Raum:
Postadresse: 55099 Mainz (Universität)
Telefon:
+49 6131 39 20735
E-Mail:
breul@uni-mainz.de

Sprechzeiten

Di
11:00 - 12:00
31.10.2020 - 31.10.2020

Während der Pandemie nach Vereinbarung, bevorzugt per Videokonferenz. Bitte melden Sie sich unter breul@uni-mainz.de

Portrait Breul, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang
Privatdozent Sekretariat
Schöfer, Susanne
Adresse:
Wallstraße 7-7a,55128 Mainz
Gebäude:
Taubertsberg III (9184)
Raum:
Raum 01 222
Telefon:
+49 6131 39 20710
E-Mail:
sschoefe@uni-mainz.de

Sprechzeiten

Di, Mi, Do
10:00 - 11:00

Sprechzeiten aufgrund der aktuellen Lage nur nach Voranmeldung möglich. Sprechzeiten können auch telefonisch wahrgenommen werden. Im Gebäude besteht Maskenpflicht.

Portrait Schöfer, Susanne

Kirchengeschichte (Alte Kirche)

Adresse: Taubertsberg III (9184) Wallstraße 7-7a 55128 Mainz,DE
Professor
Volp, Univ.-Prof. Dr. Ulrich

Universitätsprofessor

Telefon:
+49 39 20253

Sprechzeiten

Mi
11:00 - 12:00

Aktuell: Sprechzeiten nur nach Vereinbarung (per e-mail oder über Frau Friedrich)

Portrait Volp, Univ.-Prof. Dr. Ulrich
Sekretariat
Friedrich, Rachel
Adresse:
Wallstraße 7-7a,55128 Mainz
Gebäude:
Taubertsberg III (9184)
Raum:
01-521
Telefon:
+49 6131 39 22749
E-Mail:
sekretariat-volp@uni-mainz.de

Sprechzeiten

Mi
10:00 - 13:00

Aufgrund der anhaltenden Covid 19 Situation entfallen die offenen Sprechstunden. Bitte vereinbaren Sie einen Termin per E-Mail (sekretariat-volp@uni-mainz.de) oder telefonisch unter 06131-3922749.

Portrait Friedrich, Rachel
Leerprofessur

In der Kirchen- und Dogmengeschichte bzw. Kirchen- und Theologiegeschichte geht es um die gesamtgeschichtliche Dimension des Christlichen in Wechselwirkung mit all jenen historischen Faktoren, die die geistliche Wirklichkeit der Kirche sowie ihre Verkündigung und ihre Lebensäußerungen in charakteristischer Weise prägen, und die auch zu Konflikten, umstrittenen Positionen, Außenseitertum und zu Dissens führen.

Es haben sich Epochenabgrenzungen durchgesetzt, die die ungeheure Fülle des Stoffes strukturieren und Arbeitsfelder der kirchengeschichtlichen Forschung beschreiben; diese Epochenabgrenzungen entsprechen Forschungsschwerpunkten der Lehrstühle. Im Bereich der Alten Kirche liegen die Schwerpunkte in Forschung und Lehre z. B. auf der Geschichte des Urchristentums, der Entstehung der sog. frühkatholischen Kirche sowie der Ausformung der altkirchlichen Theologie. Im Bereich der mittelalterlichen Kirchengeschichte geht es um die Beschreibung und Analyse der Weiterentwicklung des spätantiken Erbes im Mittelalter, der fortschreitenden Christianisierung Europas, der Entstehung und Ausprägung des Mönchtums, um den Nachvollzug und die präzise Erfassung der Motive, die in den Konflikten zwischen Kaisertum und Papsttum, in der Auseinandersetzung mit "Ketzern" und in der Geschichte der Kreuzzüge eine Rolle spielten. Die Reformationsgeschichte beschäftigt sich mit den herausragenden Gestalten der ersten und zweiten Reformatorengeneration, mit unterschiedlichen Ausprägungen der Reformation in Deutschland und Westeuropa, mit der Bekenntnis- und Lehrbildung des 16. und 17. Jahrhunderts und mit der langsamen Ausbildung konfessioneller Identität im Gewebe politischer, sozialer und mentaler Bedingungen. Die Erforschung des Pietismus und der Aufklärung mit ihren jeweils neuen Ansätzen in Frömmigkeit und Theologie bildet den Übergangspunkt zur Kirchengeschichte der Neuzeit; hier ist die Wechselwirkung der Kirche mit den mannigfaltigen Erscheinungen der Moderne Gegenstand der Forschung.

Der Zweck der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Kirchen- und Dogmengeschichte beschränkt sich keineswegs auf die pure Vermittlung von Fakten, sondern zielt darauf, die epochenübergreifende geschichtliche Eingebundenheit, aber auch die Begrenztheit und Relativität der eigenen theologischen Erkenntnis bzw. des oft nur ererbten Standpunkts bewusst zu machen.