Holocaust - Gedenken im Judentum (LM-11D)
Dozent:innen: Univ.-Prof. Dr. Andreas LehnardtKurzname: Holocaust Gedenken
Kurs-Nr.: 01.053.665
Kurstyp: Seminar
Anwesenheitspflicht
Die aktive Teilnahme kann durch das Halten eines Kurzreferats, das Erstellen eines Kurzprotokolls oder das Bearbeiten von Übungsaufgaben nachgewiesen werden. Geplant ist eine Exkursion zur Gedenkstätte Osthofen. Die Teilnahme ist verpflichtend.Empfohlene Literatur
Baumel, Judith Tydor, "Qol bekhiyot". Ha-Shoa we-ha-Tefillot, Ramat-Gan 1992.Diner, Dan, Gedächtniszeiten. Über jüdische und andere Geschichten, München 2003.
Kampling, Rainer, Memorialkulturen ("Gedächtnis und Erinnerung"), in: Christina von Braun / Micha Brumlik (Hg.), Handbuch Jüdische Studien, Köln u.a. 2018, S. 211-226.
Inhalt
Das Gedenken an den Holocaust ist in den vergangenen Jahren in eine neue Phase getreten. Mit dem Ablegen der letzten ZeitzeugInnen und dem größer werdenden Abstand zu den Ereignissen der Judenvertreibung und -vernichtung während der Shoa beginnt sich auch das Interesse und die Anteilnahme an den Geschehnissen zu verändern. Das Seminar möchte die jüdische Gedenkultur betrachten und fragen, wie sich die Sicht auf den Holocaust und auf die Täter im Verlauf der Zeit verändert hat und wie sich dadurch das Gedenken an die Shoa verändert hat. Dabei sollen sowohl Ausstellungen und Dokumentationen, etwa in ehemaligen Konzentrationslagern und Gedenkstätten, als auch schriftliche Quellen wie Gebete, Reden und Essays untersucht werden. Während im Staat Israel bald nach einem geeigneten Tag, dem Yom ha-shoa, gesucht wurde, an das nationale Gedenken an die sechs Millionen Opfer der Shoa eingerichtet werden konnte, dauerte es in Deutschland und Europa noch bis 2001 und dem Beschluss der UN zur Einführung des Internationalen Day of Commemoration in Memory of the Victims of the Holocaust, dass der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, zu einem annähernd entsprechenden Tag erhoben wurde. Zwar gab es schon seit den 70er-Jahren vielfältige Initiativen, den 9. November, in Erinnerung an die Pogrom-Nacht von 1938, zu einem solchen Tag zu machen, doch blieb dieses geschichtsträchtige Datum auch anderen Erinnerungen vorbehalten.Termine
| Datum (Wochentag) | Zeit | Ort |
|---|---|---|
| 13.04.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 20.04.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 27.04.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 04.05.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 11.05.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 18.05.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 01.06.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 08.06.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 15.06.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 22.06.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 29.06.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |
| 06.07.2026 (Montag) | 12:15 - 13:45 | 00 422 T1 9184 - Taubertsberg III |