Herzlich willkommen auf der Seite zur Promotion an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ob Sie noch im Studium sind oder bereits einen abgeschlossenen theologischen Abschluss vorweisen können – hier finden Sie alle wichtigen Informationen, um Ihren Weg zur Promotion zum Doktor der Theologie (Dr. theol.) erfolgreich zu gestalten. Von den formalen Voraussetzungen über die Betreuung durch erfahrene Professorinnen und Professoren bis hin zu den Prüfungsverfahren.
Der Doktor der Theologie (Dr. theol.) wird nach der geltenden Promotionsordnung der Evangelisch‑Theologischen Fakultät Mainz verliehen. Dort finden Sie alle formalen Vorgaben zum Promotionsprozess.
Alte Promotionsordnungen sind dort auch zu finden. Diese sind nur relevant für Promovierende, die bereits auf Grundlage der alten Promotionsordnung zur Promotion zugelassen wurden.
- abgeschlossenes theologisches Staatsexamen, kirchliches Examen, Master‑ oder Diplomstudium (mind. „gut“/2,5)
- Nachweis wissenschaftlicher Eignung durch Vorlage eines Exposés (ca. 5–10 Seiten)
- Zustimmung einer*m habilitierten Professor*in der Fakultät als Betreuer*in
- Formloser Antrag auf Zulassung zur Promotion
- Erforderliche Unterlagen
- Bescheinigung der Zustimmung des*der habilitierten Betreuers*in
- Persönlich unterschriebener Lebenslauf
- Exposé, Nachweise über den ersten akademischen Abschluss und ggf. weitere Nachweise
- Einreichung über das Online‑Portal JOGUSTINE
- Nach positiver Entscheidung erhalten Sie die Zulassung und können sich als Promotionsstudent*in registrieren.
Die Registrierung als Promotionsstudent*in ist hinreichend. Eine Einschreibung als Promotionsstudent*in ist nicht erforderlich, bietet jedoch einige Vorteile:
- Zugang zu Bibliotheken, Archiven und IT‑Infrastruktur der Universität
- digitales Semesterticket, Studierendenausweis und Offizielle Bescheinigung des Promotionsstatus
- Teilnahme an Fakultäts‑ und Fachveranstaltungen (Kolloquien, Workshops)
- Berechtigung, interne Fördermittel zu beantragen (z. B. Exposé‑Stipendium, Reise‑Stipendium)
- Persönliche Beratung durch die Abteilung Wissenschaftliche Nachwuchsförderung
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet Promotionsstudierenden der Evangelisch-Theologischen Fakultät zwei zentrale Fördermöglichkeiten:
- Exposé-Stipendium: Für die intensive Vorbereitung eines Förderantrags für das Promotionsvorhaben.
- Reise-Stipendium: Zur Finanzierung von Forschungsreisen, Tagungen oder Archivbesuchen, die für Ihre Dissertation relevant sind.
Die JGU bietet Promovierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen umfassende Unterstützungsangebote über das eigentliche Promotionsverfahren hinaus – von Karriere und Familie bis hin zu Forschungsförderung und Gleichstellung.
Der Career Service begleitet bei der Berufsorientierung und Vermittlung überfachlicher Qualifikationen – ideal für den Übergang in den Arbeitsmarkt. Das Familienservice-Büro unterstützt (werdende) Eltern und Pflegende mit Beratung und Koordination – entscheidend für eine familienfreundliche Promotionszeit.
Für Forschende: Die Abteilung Forschung und Technologietransfer berät bei Förderanträgen, Tagungsreisen und Forschungsumfeld. Die Stabsstelle Gleichstellung und Diversität bietet gezielte Beratung und Förderung für Frauen und andere unterrepräsentierte Gruppen.
Bei Konflikten oder wissenschaftlichem Fehlverhalten: Die Konfliktberatung bietet vertrauliche, unabhängige Unterstützung für Beschäftigte. Die Ombudsperson für die Wissenschaft ist die zentrale Anlaufstelle für Fragen guter wissenschaftlicher Praxis.
Außerdem bietet die Gutenberg Graduate School (GSHS) ein fachspezifisches Förderprogramm mit maßgeschneiderten Angeboten, die auf die besonderen Bedürfnisse geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen abgestimmt sind.
An der JGU steht Promovierenden ein breites, fachübergreifendes Qualifizierungsangebot zur Verfügung, das sowohl akademische als auch berufliche Schlüsselkompetenzen fördert. Das Allgemeine Promotionskolleg (APK) bündelt zentrale Kompetenzen für Wissenschaft und Beruf sowie Austausch über Fakultätsgrenzen hinweg. Die Campusweite Schreibwerkstatt und Prüfungswerkstatt unterstützen bei wissenschaftlichem Schreiben und kompetenzorientierter Prüfungsgestaltung.
Für Lehrende gibt es hochschuldidaktische Angebote (mit Zertifikat) und Methodenworkshops (ZSBH) zur praktischen Anwendung wissenschaftlicher Verfahren. Personalfortbildungen zu Drittmittelakquise und Forschungsförderung richten sich vor allem an Postdocs, aber auch an Promovierende.
Das Programm ProWeWin unterstützt weiblichen Wissenschaftsnachwuchs in der späten Promotions- und Postdoc-Phase mit zielgruppenspezifischen Workshops. Für internationale Lehre bietet das „Taught in English“-Zertifikat (Fachbereich 02) die Möglichkeit, englischsprachige Lehrkompetenz offiziell anerkennen zu lassen.