PD Dr. Christian V. Witt

Lehrbeauftragter für das Fach Kirchengeschichte

https://www.ieg-mainz.de/institut/personen/witt

Biographie

  • 2001-2006 Studium der Evangelischen Theologie, Geschichte und Erziehungswissenschaften in Wuppertal (Bergische Universität und Kirchliche Hochschule)
  • 2006 Erstes Staatsexamen für das Gymnasiallehramt (Ev. Religionslehre/Geschichte)
  • 2006-2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wuppertal, Bonn und Köln
  • 2010 Promotion zum Dr. theol. im Fach Kirchengeschichte durch die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel
  • 2010-2012 Lehramtsreferendariat in Köln (2011 Zweites Staatsexamen für das Gymnasiallehramt)
  • 2012-2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wuppertal (Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Systematische Theologie, Bergische Universität)
  • 2015 Habilitation und Erteilung der Venia legendi für das Fach Kirchengeschichte durch die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel
  • 2017-2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz (IEG)
  • Seit 2018 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 2014 und 2018 Verleihung des Lehrpreises der Bergischen Universität Wuppertal

Forschungsschwerpunkte

  • Theologische Begriffsgeschichte
  • Historisch-theologische Wahrnehmungsforschung
  • Historisch-theologische Diaspora-Forschung
  • Kirchenrechts- und Theologiegeschichte der Ehe
  • Geschichte der christlich-theologischen Deutung von Sexualität - Geschichte der christlichen Bekenntnisbildung
  • Geschichte der Kirchengeschichtsschreibung
  • Geschichte der protestantischen Ordenshistoriographie
  • Reformationsgeschichte

Forschungsprojekte

  • Leitidee, Konstruktion, Gegenbegriff. Die Kategorie »Orthodoxie« in der protestantischen Kirchengeschichtsschreibung des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Konfessionskultur des Reformiertentums im Nord- und Ostseeraum

Publikationen (in Auswahl)

Monographien:

  • Protestanten. Das Werden eines Integrationsbegriffs in der Frühen Neuzeit (Beiträge zur historischen Theologie Bd. 163), Tübingen 2011.
  • Martin Luthers Reformation der Ehe. Sein theologisches Eheverständnis vor dessen augustinisch-mittelalterlichem Hintergrund (Spätmittelalter, Humanismus, Reformation Bd. 95), Tübingen 2017.

Herausgeberschaften:

  • Malte van Spankeren, Christian Volkmar Witt (Hgg.), Confessio im Barock. Religiöse Wahrnehmungsformationen im 17. Jahrhundert, Leipzig 2015.
  • Mona Garloff, Christian Volkmar Witt (Hgg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Beihefte Bd. 129), Göttingen 2019.

Aufsätze (Auswahl):

  • Johann Michael Sailer als Prediger und sein Verhältnis zur Aufklärung, in: Zeitschrift für Theologie und Kirche 110/2 (Juni 2013), S. 187 – 218.
  • Wider die falschen Erben Luthers: Konversionsapologie und Unions-programm bei Christoph Barthut, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 125/2 (2014), S. 198 – 210.
  • Ordenshistoriographie aus protestantischer Perspektive. Zum Profil der Jesuitenforschung Heinrich Boehmers, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 127/1 (2016), S. 37 – 64.
  • „... denn Friede ist nur, wo Verschiedenheit ist!“ Historisch-theologische Beobachtungen zum Verhältnis der Konfessionen zwischen Pluralität und Pluralismus, in: Stefan Kopp, Joachim Werz (Hgg.), Gebaute Ökumene. Botschaft und Auftrag für das 21. Jahrhundert? (Theologie im Dialog Bd. 24), Freiburg i. Br. 2018, S. 39 – 57.
  • Das Christentum als „bekennende Religion“. Kursorische Überlegungen zu Formen und Formeln christlicher Bekenntnisse, in: Christine Bischoff, Carsten Juwig, Lena Sommer (Hgg.), Bekenntnisse. Formen und Formeln (Schriftenreihe der Isa Lohmann-Siems Stiftung Bd. 12), Berlin 2019, S. 37 – 66.
  • Die Ehe als geheiligte Gemeinschaft der Geschlechter. Luthers theologisches Eheverständnis, in: Eva Labouvie (Hg.), Glaube und Geschlecht – Gender Reformation, Köln 2019, S. 87 – 107.
  • Historisierung als apologetische Strategie. Fallstudien zum lutherischen Bekenntnis im 18. Jahrhundert, in: Daniel Gehrt, Johannes Hund, Stefan Michel (Hgg.), Bekennen und Bekenntnis im Kontext der Wittenberger Reformation (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Beihefte Bd. 128), Göttingen 2019, S. 207 – 232.
  • (mit Klaus Fitschen) Historische Funktionen des Diasporabegriffs in der neueren Kirchengeschichte / Historical functions of the concept of diaspora in recent church history, in: Mario Fischer, Miriam Rose (Hgg.), Theologie der Diaspora. Studiendokument der GEKE zur Standortbestimmung der evangelischen Kirchen im pluralen Europa / Theology of Diaspora. CPCE study document to define the situation of Protestant churches in a pluralist Europe, Wien 2019, S. 28 – 35; 160 – 166.
  • Protestantische Kirchengeschichte der Frühen Neuzeit ohne ,Orthodoxie‘? Kategoriale Beobachtungen zur Erkundung eines Forschungsproblems, in: Kerygma und Dogma 65/1 (2019), S. 47 – 67.