Ulrich Hausmann M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Biographie

  • 1983 Geboren in Salmünster/Hessen
  • 2003-2011 Studium der Fächer Mittlere und Neuere Geschichte, Lateinische Philologie, Alte Geschichte und Judaistik in Mainz und Rom (2010 Magister Artium, 2011 Staatsexamen)
  • 2003-2012 Mitarbeiter am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. in den Projekten "Juden in Kurmainz" und "Ingelheimer Haderbücher"
  • 2011-2012 Wiss. Hilfskraft im Projekt am Arye Maimon-Institut für Jüdische Geschichte (Universität Trier) im Projekt "Medieval Ashkenaz: Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich" (Diözese München-Freising)
  • 04/2012-04/2015 Wiss. Mitarbeiter an der KU Eichstätt-Ingolstadt im DFG-/FWF-Projekt „Untertanensuppliken am Reichshofrat in der Regierungszeit Kaiser Rudolfs II. (1576-1612)“
  • 11/2015-09/2016 Stipendiat am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz
  • seit 10/2016 Mitarbeiter am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien im Projekt „Juden im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation“
  • seit 10/2017 Wiss. Mitarbeiter an der Professur für Judaistik

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der Juden in Spätmittelalter und Neuzeit
  • Humanismus und Hebraismus
  • Vergleichende Landesgeschichte Süddeutschlands
  • Jüdische Gemeindeorganisation

Forschungsprojekt

  • Die Tagebücher des Bernhard Cahn 1817-1871

Publikationen (in Auswahl)

  • Alongside, against and together with Christians: Jewish Population of Mainz in the 16th and 17th centuries, in: The Jewish Neighborhood, hg. v. Simha Goldin, in Druck.
  • Die Statuten der Mainzer Beerdigungsschwesternschaft 1789, in: Aus den Bücherregalen. Entdeckungen in der Jüdischen Bibliothek Mainz, hg. v. Andreas Lehnardt (Ma'ayanot 1), Mainz 2018, S. 85100.
  • Siedlungsgeschichte der Juden in Kurmainz – Eine topographische Übersicht, in: Werner Marzi: Die Judenpolitik der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten von Adolf II. von Nassau bis Anselm Franz von Ingelheim: 1461-1695. Unter Mitarbeit von Ulrich Hausmann. Mit einem Geleitwort des Mainzer Bischofs Peter Kohlgraf, Mainz 2018, S. 22–39.
  • Unter Schutz und Herrschaft der Äbtissin – Bretzenheimer Juden und das Zisterzienserinnenkloster Marien Dalheim (Vor Ort im Vorort 1), Mainz 2017.
  • Prolegomena zur Analyse und Interpretation obrigkeitlicher Judenpolitik im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Die frühneuzeitlichen Residenzstädte Mainz und Wien als prominente Fallbeispiele, in: Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 26 (2016), Heft 2, S. 351–410.
  • "Leuchte des Exils" - zur Geschichte des jüdischen Mainz, in: Leuchte des Exils. Zeugnisse jüdischen Lebens in Mainz und Bingen, hg. v. Hans Berkessel u.a. (Beiträge zur Geschichte der Juden in Rheinland-Pfalz 1), Mainz 2016, S. 1136.
  • Inter Judeos oder ‚unter‘ Christen? Zum Mit-, Neben- und Gegeneinander von Juden und Christen in der kurfürstlichen Residenzstadt Mainz am Rhein im 16. und 17. Jahrhundert, in: Mainzer Zeitschrift 109 (2014), S. 77–102.
  • Wohnen und Wirtschaften der Mainzer Juden im 16. und 17. Jahrhundert, verbesserte und erweiterte Ausgabe, Mainz 2013, URL: http://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/texte/aufsaetze/hausmann-wohnen-und-wirtschaften.html (22.10.2018).
  • (gem. m. Werner Marzi) Für „gute ordnung und policey“ und „dem gemeinen nutzen zum besten“. Die Ghettoisierung der Mainzer Juden unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (1649–1673) im Rahmen einer frühkameralistischen Landespolitik, in: Frühneuzeitliche Ghettos in Europa im Vergleich, hg. v. Fritz Backhaus, Gisela Engel, Gundula Grebner u. Robert Liberles (Frankfurter Kulturwissenschaftliche Beiträge 15), Berlin 2012, S. 257–282.
  • Magenza - das jüdische Mainz, in: Mainz - Menschen, Bauten, Ereignisse. Eine Stadtgeschichte. Von den Römern bis heute: Geschichte einer der ältesten Städte Deutschland, hg. im Auftr. der Stadt Mainz v. Franz Dumont u. Ferdinand Scherf, Mainz 2010, S. 264271.