Willkommen auf den Web-Seiten zur Mainzer »Wunder-Forschung«!

Aktuelles:

Neues Heft zu Wunder im Religionsunterricht erschienen

(Dez. 2013)!

Cover Religion 5-10

darin z.B. auch der Artikel

R. Zimmermann, Faszination Wundererzählungen. Von exegetischen Zähmungsversuchen und dem didaktischen Potenzial der Texte, 4-7

Einzelzeiten dazu siehe:

Link Friedrich-Verlag

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In der Postmoderne sind die Grenzen rationalistischer und einliniger Wirklichkeitserklärungen deutlich geworden, was auch das Interesse an »Wundern« neu belebt hat. Doch was bedeutet es, von »Wundern« zu sprechen? Soll damit eine bewusst supranaturalistische Welterklärung gegeben werden oder handelt es sich um einen persönlichen Bekenntnisakt? Sind Phänomene wie »Spontanheilung« identisch mit dem, was im religiösen Bereich »Wunder« genannt wird? Wann deuten Menschen Lebensereignisse als »Wunder« und in welcher sprachlichen Form tun sie das? Wie erzählt das Neue Testament von den Wundern Jesu oder der Apostel und warum?

Der Mainzer Forschungsbereich zu Wundern stellt sich diesen hermeneutischen Fragen der Sinnkonstruktion primär im Fokus der Verstehensmöglichkeit von Wundererzählungen des frühen Christentums. Ziel ist neben der Diskussion von literarischen und hermeneutischen Grundfragen (siehe Reflexionsband) die Erstellung einer Textsammlung und Kommentierung von Wundererzählungen des frühen Christentums in zwei Bänden.

Die folgenden Seiten geben Einblick in den Prozess der Erarbeitung, bieten Anregungen und Hilfen für eigene Forschungen zum Thema (z.B. Literaturdatenbank) und ermöglichen auch den Austausch einer breiteren Gruppe von Interessierten über das »Forum«.

Über Rückfragen und Anregungen jeglicher Art freuen wir uns.

Ruben Zimmermann