Ulrich Hausmann M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

1. Biographie

  • 1983 Geboren in Salmünster/Hessen
  • 2003-2011 Studium der Fächer Mittlere und Neuere Geschichte, Lateinische Philologie, Alte Geschichte und Judaistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (2010 Magister Artium, 2011 Staatsexamen), 2006/07 Erasmus-Auslandssemester an der „Sapienza – Università di Roma“
  • 2004-2012 studentische Hilfskraft am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. in den Projekten „Juden in Kurmainz – Frühe Neuzeit 1484-1673“ und „Die Ingelheimer Haderbücher“
  • 2007-2009 Mitarbeit im Projekt „Handbuch zur Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz“ (Bibliographie Frühe Neuzeit)
  • 2011-2012 Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Medieval Ashkenaz“ der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz
  • 2012-2015 Wiss. Mitarbeiter an der KU Eichstätt-Ingolstadt im DFG-/FWF-Projekt „Untertanensuppliken am Reichshofrat in der Regierungszeit Kaiser Rudolfs II. (1576-1612)“
  • 2015-2016 Stipendiat am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz
  • seit 2016 Mitarbeiter am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien im Projekt „Juden im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation“

2. Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der Juden im Alten Reich
  • Vergleichende Landesgeschichte des süddeutschen Raums
  • Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt Mainz
  • Jüdische Gemeindeorganisation und Vereinswesen

3. Publikationen (in Auswahl)

  • Siedlungsgeschichte der Juden in Kurmainz – eine topographische Übersicht, in: Werner Marzi: Die Judenpolitik der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten 1461-1695. Von Adolf II. von Nassau bis Anselm Franz von Ingelheim, in Druck.
  • Prolegomena zur Analyse und Interpretation obrigkeitlicher Judenpolitik im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Die frühneuzeitlichen Residenzstädte Mainz und Wien als prominente Fallbeispiele, in: Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 26 (2016), Heft 2, 351–410.
  • „Leuchte des Exils“ – Zur Geschichte des jüdischen Mainz, in: Leuchte des Exils. Zeugnisse jüdischen Lebens in Mainz und Bingen, hg. v. Hans Berkessel u.a. (Beiträge zur Geschichte der Juden in Rheinland-Pfalz 1), Mainz 2016, 11–36.
  • Inter Judeos oder ‚unter‘ Christen? Zum Mit-, Neben- und Gegeneinander von Juden und Christen in der kurfürstlichen Residenzstadt Mainz am Rhein im 16. und 17. Jahrhundert, in: Mainzer Zeitschrift 109 (2014), 77–102.
  • Wohnen und Wirtschaften der Mainzer Juden im 16. und 17. Jahrhundert, verbesserte und erweiterte Ausgabe, Mainz 2013, URL: http://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/texte/aufsaetze/hausmann-wohnen-und-wirtschaften.html (30.10.2017).
  • (gem. m. Werner Marzi) Für „gute ordnung und policey“ und „dem gemeinen nutzen zum besten“. Die Ghettoisierung der Mainzer Juden unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (1649–1673) im Rahmen einer frühkameralistischen Landespolitik, in: Frühneuzeitliche Ghettos in Europa im Vergleich, hg. v. Fritz Backhaus, Gisela Engel, Gundula Grebner u. Robert Liberles (Frankfurter Kulturwissenschaftliche Beiträge 15), Berlin 2012, 257–282.