Zertifikatsstudiengang

Erweiterungsprüfung B.Ed./M.Ed. „Evangelische Religionslehre“

An der Universität Mainz besteht seit Wintersemester 2011/12 die Möglichkeit, die Lehrbefähigung in einem dritten Unterrichtsfach an Gymnasien zu erwerben. Hierbei ist es auch möglich Evangelische Religionslehre zu wählen. Das Studium kann bereits ab dem fünften Fachsemester parallel zum B.Ed.-Studiengang aufgenommen werden.

Der Studiengang "Erweiterungsprüfung (B.Ed./M.Ed.) Evangelische Religionslehre" wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Die Studierenden absolvieren dabei sechs Module des regulären B.Ed. und M.Ed. „Evangelische Religionslehre“. Dabei setzen sie sich im B.Ed. Eingangsmodul zunächst mit dem Gegenstand der Theologie und der gegenwärtigen Christentumspraxis auseinander (LB-1), eignen sich danach die wissenschaftlichen Grundlagen und Arbeitsweisen der einzelnen Disziplinen an (LB-2 bis LB-5) und vertiefen dieses Wissen exemplarisch durch die Wahl eines der drei – in kirchlich-theologischer, bildungstheoretischer wie gesellschaftlicher Hinsicht – Module „Ethik, Gesellschaft, Kirche“ (LM-9), „Gott, Jesus Christus, Glaube“ (LM-10) oder „Lebenswelt, Kultur, Bildung“ (LM-11) des M.Ed.

 

Für die einzelnen Modulprüfungen gilt:

Die Prüfung in LB-1 entspricht derjenigen im Studiengang B.Ed. (Essay/mündliche Prüfung zu LB-1B und Klausur zu LB-1C und 1D; ab Studienbeginn WS 15/16 Klausur zu LB-1D).

Modul LB-3 wird mit einer Hausarbeit nach dem Proseminar LB-3C abgeschlossen.

Die Module LB-2, LB-4 und LB-5 sowie das Wahlpflichtmodul aus dem M.Ed. werden mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen. Dabei richten sich die Dauer und der Umfang der mündlichen Prüfungen nach den Maßgaben des jeweiligen Moduls.