Prof. Dr. Stephan Weyer-Menkhoff

Professur für Praktische Theologie







1. Biographie

  • 1953 geb.
  • Studium der Evangelischen Theologie in Göttingen
  • 1978-1980 Vikariat (Ev.-luth. Landeskirche Hannovers)
  • 1980 - 85 Lehrer im Niedersächsischen Schuldienst
  • 1985 - 1989 Pfarrer in Bevern (Ev.-luth. Landeskirche Hannovers)
  • 1987 Promotion
  • 1989 - 1994 Studienleiter am Theologischen Studienseminar der VELKD Pullach
  • 1994 - 1997 Leiter der Religionspädagogischen Arbeitsstelle in Bremerhaven
  • 1997 Habilitation
  • 1997 Professur für Praktische Theologie in Mainz

2. Forschungsschwerpunkte

  • Gestaltpädagogik
  • Ästhetik
  • Raum und Ritual (Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs Raum und Ritual, Bedeutung und Nutzung sakral bestimmter Räume und Orte 2001-2005)
  • Kirchenbau und kirchliche Kunst

3. Forschungsprojekte

  • Ritual

    Offizielle und praktizierte Rituale als Orte christlicher Religion und als Quelle von Theologie. Bestimmung des Rituellen (Mitherausgabe eines Handbuches in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät Oxford, Prof. Dr. Dr. Bernd Wannenwetsch)
  • Raum

    Raumbildungen christlicher Religion einmal in Artefakten und zum anderen in der leiblich fundierten Wahrnehmung (Buchveröffentlichung bei V&R)
  • Didaktik

    Phänomenologische Lehrkunst mit dem Ziel der Nähe des Fremden im Unterschied zur herkömmlichen Vermittlungsdidaktik mit dem Ziel der Anpassung und der aktuell dominanten konstruktivistischen Didaktik mit dem Ziel einer selbsttätigen Aneignung. (Projekt der religionspädagogischen Sozietät mit der Theologischen Fakultät Heidelberg)
  • Bildungstheorie

    Bildungstheoretische Relevanz christlicher Religion über das ethische und kulturgeschichtliche Argument hinaus unter Aufweis der Bildungsrelevanz von Raum und Ritual
  • Kirchenbau

    Ästhetik und Phänomenologie religiöser Darstellung; Raumgestalten christlicher Religion als theologische Quelle

4. Publikationen (in Auswahl)

  • Aufklärung und Offenbarung, Zur Systematik der Theologie Albrecht Ritschls, 1988.
  • Der Streit um das Bild Christi, in: R. Volp (Hg.): Raum als Zeichen, 1998, S. 1-11.
  • Christliche Religion – Ort Praktischer Theologie, in: PTh 34 (1999), S. 155-162.
  • Wozu wird christliche Religion unterrichtet? Ein Diskurs zur Notwendigkeit ästhetischer Vermittlung, 1999.
  • Art.: Paul Claudel/ Paul Celan/ Stefan George in RGG 4. A.
  • Die Ästhetik der Liturgie, in: LJ 52 (2002), S. 254-261.
  • Lichtzwang. Vom Licht in Kirchen, in: Domblätter 6 (2004), S. 23-30.
  • Wertefülle und Wertevermittlung, in: Hirsauer Blätter 11 (2004), S. 12-22.
  • Die Kirchen im Mittelrheintal, 2004 (zusammen mit A. Metzing/ M. Imhof).
  • Gehard Bohne und Martin Rang: religionspädagogische Luther-Rezeption zwischen den Weltkriegen; in: Slenczka, Notger/ Sparn, Walter (Hg): Luthers Erben, FS Jörg Baur, 2005, S. 275-297.
  • Wolken als religiöses Medium, in: PTh 3 (2005), S. 209-216.
  • Symphonische Religion. Die frühromantische Wiederentdeckung von Religion, in: EuropaChorAkademie, Lehrerheft 2005, S. 71-80.
  • Der Psalter als Lernort, in: TheoWeb 5 (2006), S. 60-66.
  • Wahrnehmung christlicher Religion, in: I. Schoberth (Hg.): Wahrnehmung der christlichen Religion, FS Christoph Bizer, 2006, S. 169-176.
  • Der Raum des Gottesdienstes; in: M. Benn (Hg.): Heilige Räume, 2006, S. 72-79.
  • Die Theologie des Raumes, in: Zentrum Bildung EKHN, Kirchengebäude und Theologie, 2006, S. 9-14
  • Art. Ikone/ Christliche Kunst/ Heiligenverehrung/ Kreuzweg/ Altar, in: TRT, 2007.
  • Luthers „Vermahnung zum Sakrament des Leibes und Blutes unseres Herrn“ von 1530 – Praktische Theologie nach der Reformation, in: Blätter für Pfälzische Kirchen-geschichte 75 (2008), S. 319-331.
  • Evangelische Religion unterrichten in Rheinland-Pfalz, in: Ev. Religionsunterricht in den Ländern der BRD, hg. von B. Schröder/ M. Rothgangel, 2009, S. 175-191 (zusammen mit Tobias Kaspari).